Ein Wochenende abseits der gewohnten Pfade mit Lara Braitstein über Saraha

30 Juli 2020

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Während zwei Tagen lud Lara Braitstein, langjährige buddhistische Praktizierende, Schülerin von Künzig Shamar Rinpoche und Professorin für indischen und tibetischen Buddhismus an der McGill-Universität (Montreal, Kanada), die Teilnehmenden ein, die „Vajra-Gesänge“ von Mahasiddha Saraha auf interaktive Weise zu entdecken.

Sie war zum ersten Mal zu Gast am Institut Dhagpo Kagyu Ling und weckte die Neugier und Begeisterung der Praktizierenden, die gekommen waren, ihr zuzuhören.
Ermutigt und angeleitet von Künzig Shamar Rinpoche war Lara Braitstein die Erste, die diese Gesänge aus dem Tibetischen übersetzte; bisher sind keine Kommentare zu diesen Texten bekannt.

Zusammenfassend gesagt stellen diese poetischen Gesänge Mahamudra-Meditationsanleitungen dar, die erläutern, wie erleuchtete Wesen die Wirklichkeit – jenseits des Verstandes – in einem Zustand erwachter Spontaneität erfahren.

Professorin Lara Braitstein zeichnete Sarahas Leben anhand anschaulicher Anekdoten nach. Sie stellte die zentralen Themen der „Vajra Gesänge“ vor und erläuterte die wichtigsten symbolischen Begriffe (tib.: brda), um deren Bedeutung zu enthüllen. Außerdem ermutigte sie die Teilnehmenden, ihre eigenen Interpretationen zu mehreren Versen vorzuschlagen. Mit Begeisterung sprach sie mit ihnen auch über ihre Sichtweise auf die anhaltende Relevanz von Saraha für alle Schulen des Buddhismus, insbesondere für die Kagyü-Linie.

Nachfolgend finden Sie einige Eindrücke von diesem anregenden Wochenende sowie einen kurzen Trailer, den Lara Braitstein im Vorfeld ihres Besuchs aufgenommen hatte, und einen Auszug aus einem der „Vajra-Gesänge“.

 

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