Vom 14. bis 17. Mai 2026 gab Lama Jigme Rinpoche während des Retreats „Klarheit und Mitgefühl“ wertvolle Anweisungen, wie wir unser Weisheitspotenzial entfalten und unser tägliches Leben nach den Lehren Buddhas ausrichten können.
Denn Mitgefühl ist die Eigenschaft unseres Geistes und Klarheit sein Potenzial. Um diese beiden zu entwickeln, müssen wir immer wieder beobachten und verstehen, wie unser Geist im Alltag funktioniert. Rinpoche ermutigte die Praktizierenden, die Abfolge zu beobachten, von dem, was wir wahrnehmen, den leidbringenden Verdunkelungen und unseren Handlungen, die die Ursachen des Leidens schaffen. Indem wir die Gewohnheit von Bodhichitta entwickeln, würden sich unsere Wahrnehmungen allmählich verändern.
Wie? Indem wir diesen Prozess durch Meditation und Großzügigkeit in die Praxis umsetzen und uns auf die Lehren besinnen, wenn wir mit widrigen Umständen konfrontiert sind. Auf diese Weise wird unser Geist glücklicher, ausgeglichener und stärker auf das Wohl der Anderen ausgerichtet.
Außerdem hielten die Studierenden des Instituts jeden Nachmittag Vorträge über die Lehren von Khenpo Chödrak zum Thema „Entstehung in Abhängigkeit“, basierend auf Mipham Rinpoches Abhandlung „Der Eintritt in den Zustand eines Pandita“. Die Tage waren zudem von Meditationsübungen geprägt.
Ein Rückblick in Bildern auf diese schönen Tage!


